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Warum viel Wissen nichts nützt

Unser Wissen ist immer fundierter und spezifischer in allen Fachgebieten. Doch das nützt uns nichts, denn keiner kann es bewältigen und verstehen. Beim CERN beispielsweise gibt es eine Maschine, den LHC (Large Hadron Collider) oder Teilchenbeschleuniger, die so komplex ist, dass ein Einzelner sie gar nicht versteht. Der Bau der Maschine beruht auf einer Art Schwarmintelligenz: Über 2000 Wissenschaftler haben gemeinsam dieses Weltwunder erschaffen. Zu Zeiten der Enzyklopädisten dagegen genügte ein einziges Werk, um darin das gesamte Wissen der Welt festzuhalten. Heute braucht man nicht nur Übersetzer, sondern vor allem auch Vermittler von Fachinformationen, welche die fundierte und spezifische Fachsprache so umformulieren, dass auch ein „normaler“ Mensch sie versteht. Schliesslich muss einer der entscheidet, ja auch nicht alles verstehen. Richter und Manager wissen wovon hier die Rede ist. Kurz und gut: Wir, die USG AG, können das in 33 Weltsprachen, weil dies seit 35 Jahren unsere Kernkompetenz ist. Stellen Sie uns doch einfach mal auf die Probe.

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Fachkauderwelsch

In Zeiten der EURO-Krise haben wir uns die Bankensprache genauer angeschaut. Wir möchten Sie auf ein paar Finanzspezialitäten (eines unserer Fachgebiete) aufmerksam machen.

Outperformance-Zertifikate:

Wer eins hat profitiert überproportional vom Kursanstieg. Steigt beispielsweise der DAX um 10 Prozent, kassiert der Outperformancer schlappe 15 bis 20 Prozent Rendite. Für dieses Roulette, pardon, diese Gewinnchance zahlt er hohe Prämien. Das Produkt gilt als hochgradig spekulativ und kommt den Anleger in der Regel teuer zu stehen.

Sprint-Zertifikate:

Funktionieren fast gleich wie Outperformance-Produkte, mit dem Unterschied, dass hier alles noch gesteigert ist. Also, pure Spekulation.

Knock-out-Produkte:

Ja, Sprint-Zertifikate kann man nochmals steigern, indem der Glücksspieler, also der Wertschriftenspezialist, auf steigende oder fallende Kurse wettet. Bewegt sich der DAX beispielsweise um 5 Prozent aufwärts oder abwärts, kann der Bankangestellte bis zum 200-fachen des Index gewinnen oder verlieren. Werden die sogenannten Knock-out-Barrieren durchbrochen, verliert der Anleger (also nicht der Banker) in der Regel sein gesamtes Kapital.

Optionsscheine:

Im Unterschied zu Knock-out-Produkten gibt es hier keine Barrieren. Das macht die Sache zwar nicht viel besser, tönt aber wesentlich seriöser, denn auch solche Investments sind reine Spekulation.

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Neutralisation

  • Werte Leser und Leserinnen, wir müssen bekanntlich lernen, Lehrende und Studierende nicht mehr einfach als "Studenten" oder "Schüler" anzusprechen, weil das gegen die Genderregeln verstösst und dem Lehrkörper, pardon den Lehrkräften sauer aufstösst, die selbst auch lieber mit "geschätztes Kollegium" angesprochen werden wollen. Die Frage, die ich mir nun stelle: Was machen wir denn nun mit dem allerorts geschätzten und beliebten Studentenfutter? "Studierendenfutter" schmeckt mir irgendwie ein bisschen anthropophag und nach Mittagessen für Hannibal Lektor. Für den besten Beitrag von Ihnen opfern wir eine Flasche Saint-Saphorin zum Genus(s).

 

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