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Seit 1835 ist Okay OK!

Seit 1835 ist Okay OK!

Nein, Ricola hat es nicht erfunden. OK ist das erste Mal in der Bostoner Morning Post zu lesen. Damit meinten die Journalisten „oll korrect“, eigentlich „all correct“. Doch damals war es Mode, absichtlich falsch geschriebene Abkürzungen zu gebrauchen! Ein ganz „kooler“ Trend eben.

Böse Zungen behaupteten allerdings, es heisse „out of kash“ oder „out of kredit“, was uns heute angesichts der amerikanischen Wirtschaftslage realitätsnah und durchaus plausibel erscheint. Aber auch mangelhafte Rechtschreibekenntnisse könnten in Frage kommen. Ein Arbeiter mit Migrationshintergrund soll bei der Löschung einer Schiffsladung „all clear“ geschrien haben, es dann aber fälschlicherweise mit „oll klear“ ins Formular eingetragen haben. Es ist also gut möglich, dass dieser unbekannte Putzmann der wahre Schöpfer von „OK“ ist.

Allerdings beanspruchen die Franzosen die Schöpfung des Worts „OK“ ebenfalls für sich: Wenn ein Schiff am Kai anlegte, riefen die französischen Matrosen „au kai“ bzw. „en kai“. Das wurde dann mit „OK“ abgekürzt. Es scheint, dass damals ordentliche Orthografiekenntnisse weltweit ein Fremdwort waren.

Wir von der Sprachfront hingegen glauben, dass der Ursprung des Worts wohl doch in Amerika liegt, und zwar bei den Choctaw-Indianern. Denn dieser Stamm hat das Wort in ihrer Sprache. Dagegen wiederum wehren sich die Griechen. Denn die behaupten, dass „ola kala“ auf Choctawindianisch „OK“, für den griechischen Satz „Holos kalos“ (Alles ist gut) stehe, den ein griechischer Kellner bei seiner Ankunft in Chicago per Telegramm nach Athen seiner Familie geschickt habe. Aber wahrscheinlich ist dieses Telegramm nie angekommen, wie man in der heutigen Geschichte über Griechenland und dessen EU-Geldverschwendung nachlesen kann.

Aber um auf Deutschland zurückzukommen, wir glauben, dass die vier Deutschen Oswald Kolle, Otto Krüger, Otto Krause und Otto Kaiser die wahren Schöpfer des Worts sind, denn sie hatten ihre Prüfprotokolle jeweils mit „OK“ unterzeichnet. Und so kam es dann in aller Munde. Schliesslich sagen heute auch unsere Kunden über die USG AG, dass die Qualität der Übersetzungen, die wir in 33 Sprachen machen, sehr OK sei!

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Ich „verständigen“, Du „zuhören“!

Wer regnet eigentlich, wenn wir sagen „es regnet“? Und warum sagen wir nicht einfach: "Ich machen, du machen, wir machen", das wäre doch viel einfacher als "ich mache, du machst, wir machen" ... oder? Hildegard von Bingen (1098-1179) hatte die „Lingua Ignota“ erfunden, um eine ideale Sprache zu schaffen – ohne Ungenauigkeiten und Mängel. Isaac Newton, der Mathematiker, glaubte, dass Sprachen wie Englisch oder Französisch wegen ihrer Ungenauigkeit den wissenschaftlichen Fortschritt behinderten. Die ideale Sprache, so dachte er, sollte klar und logisch aufgebaut sein wie die Mathematik.

Bekannt ist bisher nur Esperanto. Es soll weltweit mehr als zwei Millionen Esperantisten geben. Das macht in der Schweiz gerade mal 20 bis 30 Personen, die das fliessend sprechen. Das lässt uns folgern, dass wir Menschen die Ungenauigkeiten der natürlichen Sprachen brauchen, weil genau dies die Flexibilität des Denkens und Kommunizierens fördert. Also, wenn auch das Chinesische und Indische im Lauf der Zeit das Englische verdrängen werden, haben wir als Übersetzer noch lange viel Arbeit mit Redigieren, Texten, Lektorieren, Korrigieren und Übersetzen. Wir machen das übrigens in 33 Weltsprachen, damit man Sie rund um den Globus versteht. Sie, Ihre Dienstleistungen und Produkte!

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Übersetzen und Lokalisieren ist nicht das Gleiche

Für eine technische Lokalisierung ist ein besonderes Fachwissen über Technik eine Conditio sine qua non. Eine Fremdsprache fliessend sprechen zu können, befähigt einen Übersetzer noch lange nicht, die Bedienungsanleitung für die Gotthard-Tunnelbohrmaschine übersetzen zu können. Es braucht spezifische Fachübersetzer! Oft liegt es am schlechten Ausgangstext, dass eine technische Übersetzung nur mittelmässig wird! Denn es wird beim Benutzer Wissen vorausgesetzt, das nicht vorhanden ist!

Kurz: Unternehmen, die erklärungsbedürftige Produkte produzieren, müssen sich einer weiteren Herausforderung stellen. Sie können ihre Produkte nur dann im Ausland verkaufen, wenn sie in der jeweiligen Landessprache beschrieben werden. Dabei unterliegen Maschinen und Spezialwerkzeuge besonderen gesetzlichen Vorgaben. Da der Hersteller für Schäden haftet, die auf eine unzureichende oder unverständliche Bedienungsanleitung zurückzuführen sind, ist dabei besondere Sorgfalt angebracht. Überlassen Sie also das Übersetzen den Profis, und nicht irgend einem Ihrer Mitarbeiter, nur weil er eine italienische oder chinesische Freundin hat!

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